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Sie erreichen
die Eigenschaften (Preferences) von PGP über das PGPtray-Symbol ,
über das Edit-Menü des PGPkeys-Fensters oder über die Menüleiste
Ihrer Mailsoftware, falls diese von den PGP-Plugins unterstützt wird.
'Always encrypt to default key' ist eine
sehr praktische Funktion, die zusätzlich immer Ihren eigenen öffentlichen Schlüssel
auswählt. Das hat den Vorteil, daß Sie ein verschlüsseltes und verschicktes Mail,
welches in dem Ordner 'gesendete Objekte' Ihrer Mailsoftware liegt auch später wieder
entschlüsseln können. Normalerweise ist das nicht möglich, weil das Mail ja mit
Schlüssel des Empfängers verschlüsselt wurde. Standardschlüssel
festlegen.
'Faster Key Generation' wenn diese Checkbox
aktiviert ist, wird der Prozeß der Schlüsselgeneration beschleunigt. Diese Funktion kann
bei Diffie-Hellman/DSS-Schlüsseln mit einer Länge von 1024 bis 4096 Bit verwendet
werden.
'Cache decrytion passphrase' gibt in
Stunden:Minuten:Sekunden an, wie lange Ihr Paßwort gespeichert wird. Wollen Sie mehrere
verschlüsselte Mails hintereinander lesen, brauchen Sie nicht immer erneut Ihr Passwort
einzugeben. Nach der angegebenen Zeit wird es aus dem Speicher gelöscht. Ist diese
Chechbox nicht aktiv, wird Ihr Paßwort überhaupt nicht gespeichert.
'Cache signing passphrase' gibt die Zeit an, in der Ihr Paßwort zum
Signieren gespeichert wird. Praktisch, wenn Sie mehrere Nachrichten hintereinander
signieren wollen.
'Comment block' Kommentar, der in das
entsprechende Textfeld geschrieben werden wird, erscheint in verschlüsseltem Textblock,
bevor entschlüsselt wird. Bevor Sie gar nichts reinschreiben, können Sie auch einen Link
auf www.helmbold.de/pgp setzen. Der Hilft vielleicht noch dem ein oder anderen Empfänger.
'Warn before wiping Confirmation dialog' ist diese
Checkbox aktiviert, gibt PGP Ihnen noch eine letzte Chance, ein Datei doch nicht
auszuradieren.
'Number of passes' diese Funktion gibt an, wie
oft bestehende Daten überschrieben werden sollen, damit sie nicht rekonstruiert werden
können.
'Public Keyring File' gibt den Pfad der
Datei an, in der Ihr PublicKeyRing gespeichert wird.
'Private Keyring File' gibt den Pfad der
Datei an, in der Ihr PrivateKeyRing gespeichert wird. Sie können Ihren privaten
Schlüssel schützen, wenn Sie ihn auf eine Diskette verlegen,
die Sie nur bei Bedarf ins Laufwerk schieben.
'Random Seed File' gibt den Pfad der
Datei an, in der Zufallsdaten während Schlüsselgenerierung und der Verschlüssellung
gespeichert werden.
'Use PGP/MIME when sending email' schaltet in PGP-unterstützten
Programmen beim Senden automatisch auf PGP/MIME. Verwenden Sie diese Funktion nicht, wenn
der Empfänger kein solches Programm verwendet.(?)
'Encrypt new messages by default' verschlüsselt
alle Mails. Verschlüsseln-Symbol wird praktisch arretiert (in
Mailsoftware). Wenn es zu dem Empfänger eines Mails keinen Schlüssel gibt, werden Sie
aufgefordert einen Schlüssel zu wählen (Sie können Ihren eigenen wählen, wenn Sie 'Always encrypt to default' aktiviert haben, wird
in jedem Fall automatisch für den 'default key' verschlüsselt.). Sie können, wenn es
keinen Schlüssel für den Empfänger gibt, auch die Checkbox 'conventional encryption'
wählen und so herkömmlich verschlüsseln. Dabei gibt es
ein Passwort, was Sie und der Empfänger kennen müssen.
'Sign new messages by default' signiert alle Mails.
Signieren-Symbol wird praktisch arretiert (in
Mailsoftware).
'Automatically decrypt when opening messages'
entschlüsselt alle Nachrichten, wenn Sie sie öffnen. Falls Ihr Password nicht mehr im
Cache ist, werden Sie aufgefordert es einzugeben. Diese Funktion sollten Sie unbedingt
aktivieren, wenn Sie eine Mailsoftware verwenden, die von PGP unterstützt wird.
'Word-Wrap clear-signed messages at column [ ]'
aktiviert den Zeilenumbruch für verschlüsselten Text. Die Zahl am Ende der Zeile gibt
an, nach wievielen Zeichen der Umbruch erfolgen soll. So wird beim Empfänger der
Nachricht verhindert, daß über den Bildschirm hinausgeschrieben wird.
Es werden die von PGP benutzten Keyserver aufgelistet.
Mit dem 'New'-Button können Sie einen neuen Server in die Liste
aufnehmen.
Mit 'Remove' können Sie einen Server aus der Liste streichen.
'Edit' ermöglicht das bearbeiten der Einträge in der Serverliste.
'Set as Root' können Sie den gerade ausgewählten
markierten Server als Standardserver festlegen. Bei der Suche nach Schlüsseln auf
Keyservern, wird dann automatisch dieser Server aufgerufen.
Wenn Sie in der Spalte 'Listed' die Checkbox (bzw. grünen Kreis) hinter einem
aufgezählten Server deaktivieren, wird er in Zukunft nicht mehr in Auswahlfeldern
aufgelistet (z.B. Search-Fenster).
Synchronize with Server upon
(Für die folgenden Funktionen muß im Bedarfsfall eine Internetverbindung
bestehen, da PGP selbst keine Herstellen kann.) :
'Encrypting to unknown keys' stellt automatisch
eine Verbindung zum Keyserver her, wenn Sie ein Mail verschlüsselt an einen Empfänger
schicken wollen, dessen Schlüssel Sie nicht besitzen. Diese Funktion wird nur wirksam,
wenn Sie Mailsoftware benutzen, die von einem PGP-Plugin unterstützt wird.
'Signing keys' aktualisiert Schlüssel, die
Sie signieren wollen vor dem Signieren vom Keyserver. Nach dem ein Schlüssel signiert
wurde, wird er automatisch auf den Server geladen. Ich rate von dieser Funktion ab, da es
keinen Grund gibt, sich darauf zu verlassen, daß der Schlüssel auf dem Server keine
Fälschung ist. Die Voraussetzung für eine Signatur sollte ja
gerade das sichere Überbringen des Schlüssel sein.
'Adding names/photos/revokers' aktualisiert den
Schlüssel vom Keyserver und lädt ihn, nach dem Sie ihm Merkmale hinzugefügt haben,
wieder auf den Server. Merkwürdige Funktion, da diese Merkmale nur auf ein Schlüsselpaar
angewendet werden kann. Das Schlüsselpaar ist jedoch ihr eigenes und sowieso aktuell. Es
kann höchstens sein, daß ein von Ihnen zugelassener Revoker den Schlüssel widerrufen
hat.
'Revocation' aktualisiert den Schlüssel vom
Keyserver und lädt ihn danach als zurückgerufenen (revoked) Schlüssel wieder auf den
Keyserver.
'Verification' stellt automatisch eine
Verbindung zum Keyserver her, wenn Sie eine Nachricht erhalten, die mit einem Key signiert
wurde, den Sie nicht in Ihrem Schlüsselbund haben.
'Preferred algorithm' Hier können Sie
angeben, welchen Algorithmus Sie bevorzugt zum Verschlüsseln verwenden wollen. Wenn Sie
IDEA oder Triple-DES verwenden wollen, müssen Sie dies angeben, bevor Sie den Schlüssel
erzeugen.
'Allowed Algorithms' Benutzen Sie diese
Checkboxen nur, wenn Sie einen Algorithmus für unsicher halten. Wenn Sie feststellen,
daß Triple-DES geknackt wurde, können Sie die Checkbox einfach deaktivieren und Ihre
Nachrichten werden mit den ungeknackten Algorithmen verschlüsselt.
'Display marginal validity level' zeigt an, ob
ein Schlüssel eine hohe Gültigkeitsstufe hat oder eine niedrige. Grüne Kreise zeichnen
einen Schlüssel mit hoher Gültigekeitsstufe aus. Graue Kreise bedeuten, daß der
Schlüssel nicht für gültig erklärt wurde und er deshalb eine geringe Gültigkeitsstufe
hat (unsignierter Schlüssel).
'Treat marginally valid keys as untrusted'
Wenn diese Checkbox aktiviert ist, werden Schlüssel mit einer geringen Güligkeitsstufe
wie unglaubwürdige Schlüssel behandelt. Es erscheint eine Warnmeldung, wenn Sie
entsprechende Schlüssel benutzen.
'Warn when encrypting to keys with an ADK' warnt
Sie, wenn Sie für einen zusätzlichen Entschlüsselungs-Schlüssel verschlüsseln. Es ist
möglich PGP so zu konfigurieren, daß das Programm zusätzlich immer für einen
bestimmten Schlüssel verschlüsselt. Das könnte z.B. der Schlüssel einer Firma, oder
auch des Staates sein. Sie sollten diese Option auf jedenfall aktivieren.
Exportformat:
'Compatible' wahrt die Kompatibilität zu
älteren PGP-Versionen. Zusätze wie Fotos werden dann nicht mit exportiert. Dies sollte
die Standareinstellung sein.
'Complete' erlaubt es, Ihren öffentlichen
Schlüssel mit allen Zusätzen der Version 6.0.2i zu exportieren. Verwenden Sie diese
Funktion nur, wenn Sie den Schlüssel an jemanden weitergeben, der auch die Version 6.0.2i
benutzt.
Sonst noch Fragen?
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